Ein virtueller Rundgang für Unternehmen ist eine interaktive 360°-Präsentation, mit der ein Unternehmen seinen Standort, Showroom, Arbeitsbereich, seine Geschäftsfläche oder Servicebereiche direkt auf der Website zeigen kann. Er ist nicht nur eine visuelle Galerie: Der Rundgang hilft Besuchern, den Raum zu verstehen, Angebote leichter zu vergleichen und eine fundiertere Anfrage zu senden.
Tours ist eine SaaS-Plattform für interaktive virtuelle 360°-Rundgänge. Sie richtet sich an Unternehmen, die Rundgänge auf ihrer Website veröffentlichen, interaktive Punkte hinzufügen, Statistiken verfolgen und, wenn es sinnvoll ist, Anfragen oder Buchungen direkt mit der visuellen Erfahrung verbinden möchten.
Auf einen Blick
- Ein virtueller Rundgang für Unternehmen ist sinnvoll, wenn Standort, Showroom oder physischer Raum Vertrauen und Kundenentscheidung beeinflussen.
- Für B2B-Unternehmen sollte der Rundgang Prozesse, Bereiche, Team, Kapazität, Ausstattung und nächste Schritte erklären, nicht nur gut aussehen.
- Interaktive Punkte können zu Details, Bildern, Videos, externen Links, Anfragen oder Buchungen führen, je nach Ziel.
- In Tours können Buchungen oder Anfragen mit dem gesamten Rundgang, mit Szenen, Szenengruppen oder interaktiven Punkten mit Tags verbunden werden.
- Der Rundgang lohnt sich besonders, wenn er auf der Website veröffentlicht, per QR-Code geteilt und über Nutzungsstatistiken ausgewertet wird.
Warum suchen Unternehmen nach einem virtuellen Rundgang?
Unternehmen suchen nach einem virtuellen Rundgang, wenn ein physischer Raum Vertrauen aufbauen soll, bevor ein Besuch, ein Verkaufsgespräch oder eine Buchung stattfindet. Besonders nützlich ist er, wenn Kunden sehen möchten, wo sie ankommen, wie der Standort aussieht und was sie prüfen können, bevor sie das Team kontaktieren.
Der Kontext ist einfach: Digitale Präsenz bedeutet für Unternehmen längst mehr als eine Seite mit Kontaktdaten. Eurostat zeigt, dass 2025 79,01 % der Unternehmen in der Europäischen Union eine Website hatten und 63,57 % soziale Medien nutzten.[2]Quelle In einem solchen Umfeld kann eine klare visuelle Präsentation ein Unternehmen hervorheben, das einen realen Raum zu zeigen hat.
Für B2B-Unternehmen kann der Rundgang Teil des Kaufprozesses werden, nicht nur ein Imageelement. McKinsey schreibt im Global B2B Pulse 2026, dass B2B-Entscheider im Kaufprozess durchschnittlich zehn Kanäle nutzen.[1]Quelle Ein auf der Website eingebundener 360°-Rundgang unterstützt genau diese Verbindung aus Online-Recherche, Gespräch mit dem Team und Entscheidung.
- Ein Hersteller kann Showroom, Demo-Bereich und Beratungsräume präsentieren.
- Ein Dienstleister kann Empfang, Büros, Besprechungsräume und Arbeitsbereiche mit Kundenkontakt zeigen.
- Eine Eventlocation kann den Weg der Gäste, Kapazität und mögliche Raumkonfigurationen erklären.
- Ein medizinisches, Bildungs- oder Trainingszentrum kann Besuchern durch eine klare Standortpräsentation Unsicherheit nehmen.
Welche Unternehmensbereiche sollten online gezeigt werden?
Gezeigt werden sollten die Bereiche, die echte Kundenfragen beantworten: wo man eintritt, was man zuerst sieht, wo das Gespräch stattfindet, welche Ausstattung vorhanden ist und welche Zonen die Wahl des Unternehmens rechtfertigen. Ein wirksamer Rundgang deckt nicht jede Ecke ab, sondern ordnet die Momente, die eine Entscheidung beeinflussen.
Für ein Unternehmen sollte der Rundgang wie eine Vertrauenskarte gedacht werden. Der Empfang vermittelt den ersten Eindruck, der Besprechungsraum Professionalität, der Showroom das Angebot, technische Bereiche die Kapazität und Kundenbereiche den Komfort. Wenn ein Bereich nicht zum Verständnis der Leistung beiträgt, kann er weggelassen werden.
| Bereich | Rolle im virtuellen Rundgang |
|---|---|
| Empfang und Eingang | Reduziert Unsicherheit und zeigt, wie Besucher in den Raum gelangen. |
| Showroom oder Demo-Bereich | Ermöglicht Kunden, Produkte, Muster, Konfigurationen oder Arbeitsbeispiele zu sehen. |
| Besprechungsräume | Stützen Glaubwürdigkeit für Beratung, Vertrieb, Interviews oder Partnerschaften. |
| Sichtbare Arbeitsbereiche | Zeigen Größe, Organisation und Professionalität des Unternehmens. |
| Servicebereiche | Erklären den Kundenweg für Termine, Bewertungen, Besuche oder Aktivitäten vor Ort. |
| Spezialbereiche | Differenzieren das Unternehmen durch Labor, Werkstatt, Studio, Trainingsraum oder Premiumbereich. |
Bei Unternehmen mit mehreren Raumtypen ist es klarer, Szenen nach Bereichen zu gruppieren: Empfang, Büros, Showroom, Ausstattung, Besprechungsräume oder Kundenbereiche. So verliert sich der Besucher nicht in einem langen Weg und kann direkt zu dem Teil springen, der ihn interessiert.

Wie wird die Standortpräsentation zum kommerziellen Ablauf?
Die Standortpräsentation wird zum kommerziellen Ablauf, wenn jeder wichtige Bereich eine klare Aufgabe hat: informieren, orientieren, belegen, vergleichen oder zur Handlung führen. Der Rundgang sollte nicht nur ein freier Besuch sein, sondern eine Erfahrung, die natürlich zu Anfrage, Termin, Buchung oder Kontakt führt.
Beginne mit der Frage, die Kunden haben, bevor sie dich kontaktieren. Wollen sie die Kapazität eines Raums sehen? Die Atmosphäre verstehen? Zugang, Parken, Demo-Raum oder Beratungsbereich prüfen? Die Antworten sollten direkt in den Szenen liegen, über kurze und hilfreiche interaktive Punkte.
- Im B2B-Vertrieb kann der Rundgang ein Angebot durch visuelle Belege für Showroom, Ausstattung oder Beratungsräume unterstützen.
- Für Recruiting kann der Rundgang Büro, Gemeinschaftsbereiche und Arbeitsatmosphäre zeigen, ohne zur Karriereseite zu werden.
- Für Events kann der Rundgang Saal, Zugang, Empfangsbereich und mögliche Konfigurationen erklären.
- Für lokale Dienstleistungen kann der Rundgang die einfache Frage beantworten: Was finde ich, wenn ich dort ankomme?
Es lohnt sich, den Rundgang als Material zu behandeln, das Reibung vor der Kontaktaufnahme reduziert. In einem Google-Business-Profile-Bulletin von 2025 erwähnt Google, dass Unternehmen mit Fotos 42 % mehr Anfragen nach Wegbeschreibungen und 35 % mehr Klicks zur Website erhalten als Unternehmen ohne Fotos.[3]Quelle Ein 360°-Rundgang ersetzt Fotos nicht, kann aber denselben Bedarf nach visueller Klarheit weiterführen.
Ein einfaches Beispiel: Auf der Präsentationsseite eines Showrooms kann der Rundgang am Empfang beginnen, zur Produktzone führen, Unterschiede über interaktive Punkte erklären und mit einer Terminanfrage enden. Der Besucher bekommt nicht nur Bilder, sondern einen nachvollziehbaren Weg.
Wie nutzt du interaktive Punkte, ohne den Rundgang zu überladen?
Interaktive Punkte funktionieren gut, wenn jeder Punkt Kontext ergänzt, nicht Rauschen. In einem virtuellen Rundgang für Unternehmen sollten sie Dinge erklären, die ein Foto allein nicht vermitteln kann: Kapazität, Ausstattung, Materialien, Ablauf, externer Link, Galerie, Video oder nächster Schritt.
Eine praktische Regel lautet: Setze keinen interaktiven Punkt für jedes sichtbare Objekt. Wähle Punkte, die Fragen entfernen: Was passiert hier, wie viele Personen passen in den Raum, was enthält die Leistung, wo kann der Kunde einen Termin buchen, welche Optionen gibt es und welcher zusätzliche visuelle Beleg ist relevant?
| Interaktiver Punkt | Wann er nützlich ist |
|---|---|
| Navigation zwischen Szenen | Wenn Besucher sich natürlich durch Standort oder Showroom bewegen sollen. |
| Kurzinformation | Wenn eine Ausstattung, ein Bereich, ein Vorteil oder eine wichtige Einschränkung erklärt werden muss. |
| Bild oder Video | Wenn ein Detail zusätzlichen Kontext braucht, ohne die Hauptszene zu überladen. |
| Externer Link | Wenn du zu einer Angebotsseite, einem Produktdatenblatt, Formular oder Dokument führen möchtest. |
| Anfrage oder Buchung | Wenn Besucher einen Punkt erreicht haben, an dem eine Handlung kommerziell sinnvoll ist. |
Für Details zu Arten interaktiver Punkte lohnt sich der eigene Hotspot-Leitfaden. In diesem Artikel ist der wichtigste Gedanke: Ein Unternehmen sollte interaktive Punkte als kurze Antworten auf Kundenfragen verwenden, nicht als Dekoration.

Wie verbindest du Anfragen oder Buchungen in Tours?
In Tours können Anfragen oder Buchungen auf der passenden Ebene für jedes Unternehmen verbunden werden: mit dem gesamten Rundgang, bestimmten Szenen, Szenengruppen oder interaktiven Punkten, die über interne Tags markiert sind. So erscheint die Handlung dort, wo sie Sinn ergibt, nicht zwingend in einem einzigen Button oder an einem einzigen Punkt.
Für eine allgemeine Standortpräsentation kann ein globaler Button für Anfrage oder Termin ausreichen. Bei einem Showroom kann die Handlung mit einem Demo-Bereich verbunden sein. Bei Eventflächen kann jeder Saal als Szenengruppe dargestellt werden. Bei Services mit Terminen können interaktive Punkte mit demselben Tag denselben Kalender nutzen.
- Auf Rundgangsebene kann ein Unternehmen einen globalen Button für Termin, Angebot oder Besuch anzeigen.
- Auf Szenenebene kann eine Anfrage mit einem bestimmten Raum, Bereich oder Abschnitt verbunden werden.
- Auf Gruppenebene können mehrere Szenen dieselbe Geschäftsfläche, denselben Saal oder dieselbe Servicekategorie darstellen.
- Auf Ebene eines interaktiven Punkts öffnet sich das Buchungsfenster, wenn der Besucher auf diesen Punkt klickt oder tippt.
- Über interne Tags können mehrere interaktive Punkte denselben Kalender und dieselbe Verfügbarkeit teilen.
Buchungen in Tours ergänzen bestehende Prozesse, ersetzen aber nicht automatisch CRM, PMS, Channel-Manager, POS oder externe Listing-Plattformen. Ihre Rolle besteht darin, das visuelle Interesse des Besuchers mit einer klaren Handlung im Rundgang zu verbinden: Anfrage, Termin, Besuch, Buchung oder Kontakt.
Für ein Unternehmen ist der wichtige Unterschied die Kontrolle über den Kontext. Statt Besucher zu einem generischen Formular zu schicken, kannst du die Handlung mit dem Bereich verbinden, den sie gerade angesehen haben. Das ist besonders nützlich für Showrooms, Eventflächen, Servicezentren, Immobilienagenturen, Hotels, Restaurants und Standorte, bei denen die visuelle Entscheidung wichtig ist.
Was unterscheidet Rundgang, Video und klassische Präsentationsseite?
Der Unterschied liegt im Maß an Kontrolle für den Besucher. Eine klassische Seite präsentiert Informationen in einer festen Reihenfolge, ein Video führt den Betrachter durch ein Szenario, während der virtuelle Rundgang erlaubt, den Raum im eigenen Tempo zu erkunden und mit relevanten Bereichen zu interagieren.
| Format | Am besten geeignet für | Einschränkung |
|---|---|---|
| Präsentationsseite | Beschreibung, Vorteile, Portfolio, Kontaktdaten und Verkaufsargumente. | Zeigt nicht immer klar, wie sich der reale Raum anfühlt. |
| Präsentationsvideo | Geschichte, Tempo, Atmosphäre, Team und eine vom Brand gesteuerte Botschaft. | Besucher können nicht frei wählen, welchen Bereich sie erkunden. |
| Virtueller 360°-Rundgang | Räume, Orientierung, visuelles Vertrauen, interaktive Punkte und Handlungen im Kontext. | Benötigt gute 360°-Aufnahmen und eine klare Struktur, damit er nicht verwirrend wird. |
| Fotogalerie | Ästhetische Details, schnelle Auswahl, soziale Medien und Werbematerialien. | Zeigt die Beziehung zwischen Räumen, Bereichen und Weg nicht ebenso gut. |
In der Praxis entstehen die besten Ergebnisse, wenn sich diese Formate ergänzen. Die Seite erklärt das Angebot, das Video transportiert die Geschichte, Fotos zeigen Details und der virtuelle Rundgang bestätigt den Raum und reduziert Fragen. Für viele Unternehmen wird der Rundgang zum zentralen visuellen Element auf Kontakt-, Service-, Showroom- oder Standortseiten.
Wie setzt du den Rundgang in Tours um, ohne das Team zu blockieren?
Die Umsetzung wird leichter, wenn du drei Phasen trennst: Raumplanung, Erstellung des Rundgangs und Verbindung der Handlungen. In Tours ist der Ablauf für den Browser gedacht, damit das Team 360°-Szenen hochladen, den Weg organisieren, interaktive Punkte hinzufügen und den Rundgang ohne Desktop-Installation veröffentlichen kann.
Der Ablauf beginnt auf getours.app nach der Kontoerstellung. Auf der Seite My Tours erstellst du einen neuen Rundgang, füllst Namen und Kategorie aus, kannst Standort, Preis oder Tags ergänzen, lädst dann die erste 360°-Szene hoch und gibst ihr einen klaren Namen. Danach öffnet sich der 360°-Editor.
Im 360°-Editor fügst du weitere Szenen, Navigationspunkte, Informationen, Bilder, Videos, externe Links und Szenengruppen hinzu. Wenn bestimmte Punkte später mit Anfragen oder Buchungen verbunden werden sollen, kannst du sie mit internen Tags markieren. Die Veröffentlichung erfolgt über Publish; anschließend wartet der Rundgang auf die Freigabe durch einen Tours-Moderator, bevor er öffentlich aktiv wird.
Die Einrichtung von Buchungen erfolgt separat über Booking Manager. Dort legst du die Verfügbarkeit fest, wählst den passenden Algorithmus für deinen Fall und kannst Teammitglieder hinzufügen, die Anfragen annehmen oder ablehnen. Erst danach verbindest du Booking Manager mit dem Rundgang, Szenen, Gruppen oder getaggten interaktiven Punkten.
Wenn du prüfen möchtest, ob der Ablauf zu deinem Unternehmen passt, kannst du Tours 30 Tage kostenlos ohne Kreditkarte testen. Für einen ersten Test wählst du besser einen einzelnen Standort oder einen einzelnen Showroom, nicht das gesamte Portfolio.

Was prüfst du vor Veröffentlichung und Vermarktung?
Vor der Veröffentlichung prüfst du, ob der Rundgang Kundenfragen beantwortet, auf Mobilgeräten korrekt funktioniert, klare interaktive Punkte hat und zu einer logischen Handlung führt. Ein schöner Rundgang, der schwer zu folgen ist, kann Verwirrung erzeugen, statt Vertrauen zu stärken.
- Prüfe, ob die erste Szene sofort erklärt, wo sich der Besucher befindet.
- Entferne repetitive Szenen oder Bereiche, die der Entscheidung nicht helfen.
- Teste die Navigation zwischen Bereichen auf Desktop und Mobilgerät.
- Prüfe die Texte der interaktiven Punkte auf Klarheit und Länge.
- Stelle sicher, dass Anfragen, Buchungen oder externe Links zum richtigen nächsten Schritt führen.
- Binde den Rundgang auf der passenden Website-Seite ein, nicht nur auf einer versteckten Seite.
- Erstelle einen QR-Code für Empfang, Angebote, Printmaterialien oder Veranstaltungen.
Nach der Veröffentlichung solltest du die Nutzungsstatistiken beobachten: besuchte Szenen, Interaktionen mit wichtigen Punkten und Bereiche, in denen Besucher länger bleiben. Diese Daten sollten nicht als komplizierter Bericht behandelt werden, sondern als Signale zur Verbesserung der Seite, des Angebots und des Wegs im Rundgang.
Was kostet es und wann lohnt es sich für ein Unternehmen?
Für ein Unternehmen lohnt sich der Aufwand, wenn der physische Raum Verkauf, Termin, Buchung oder Vertrauen beeinflusst. Das Budget hängt von Aufnahme, Anzahl der Szenen, Interaktivität und verwendeter Plattform ab. Zahle nicht für Komplexität, wenn du vor allem kommerzielle Klarheit brauchst.
In Tours starten die Pläne bei €19/Monat für Rundgänge ohne Buchungen; Pro enthält Buchungen ab €59/Monat. Für viele Unternehmen ist es sinnvoll, mit einer Präsentation von Standort oder Showroom zu beginnen, Interesse zu messen und danach Szenen, Gruppen oder fortgeschrittenere Handlungen zu ergänzen.
Wenn du professionelle 360°-Aufnahmen brauchst, wird das Aufnahmebudget separat von der Plattform kalkuliert. Das ist normal: Die 360°-Fotografie ist der Produktionsteil, die Plattform ist der Teil, über den du den Rundgang organisierst, veröffentlichst, auf der Website einbindest, Statistiken verfolgst und kommerzielle Handlungen verbindest.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein virtueller Rundgang für Unternehmen?
Ein virtueller Rundgang für Unternehmen ist eine interaktive 360°-Erfahrung, mit der ein Unternehmen Standort, Showroom, Arbeitsbereiche, Kundenbereiche oder Geschäftsflächen präsentiert. Das Ziel ist nicht nur visuell, sondern praktisch: Besucher verstehen den Raum, sehen relevante Details und können eine Anfrage senden oder einen Termin vereinbaren.
Wann lohnt sich eine Online-Präsentation des Standorts?
Sie lohnt sich, wenn der Standort Vertrauen, Verkauf oder Besuchsentscheidung beeinflusst. Gute Beispiele sind Showrooms, Eventflächen, Servicezentren, Büros mit Kundenkontakt, medizinische Standorte, Bildungseinrichtungen, Immobilienagenturen und HoReCa-Flächen. Wenn der Standort für die Entscheidung keine Rolle spielt, hat ein Rundgang meist geringere Priorität.
Ersetzt ein virtueller Rundgang für ein Unternehmen Fotos?
Nein. Fotos sind nützlich für Seiten, soziale Medien, lokale Profile und schnelle Materialien. Der virtuelle Rundgang ergänzt Fotos durch räumlichen Kontext: Er zeigt, wie Bereiche zusammenhängen, erlaubt die Erkundung im Tempo des Besuchers und kann interaktive Punkte mit Details, Links, Anfragen oder Buchungen enthalten.
Was sollte ein virtueller Rundgang eines Unternehmens enthalten?
Enthalten sein sollten Bereiche, die Kundenfragen beantworten: Eingang, Empfang, Showroom, Besprechungsraum, Demo-Bereich, Kundenbereiche, besondere Ausstattung und Zugangsweg. Nimm nicht automatisch alle Räume auf. Ein guter Rundgang ist kurz, klar und um die Entscheidung herum gebaut, die du unterstützen möchtest.
Kann ein virtueller Rundgang zu Anfragen oder Buchungen führen?
Ja. In Tours können Handlungen mit dem gesamten Rundgang, bestimmten Szenen, Szenengruppen oder interaktiven Punkten verbunden werden, die mit internen Tags markiert sind. Zum Beispiel kann ein Showroom Demo-Anfragen erhalten, ein Saal Buchungen annehmen und ein Servicebereich zu Terminen führen.
Brauchen interaktive Punkte eigene Kalender?
Nein. Ein interaktiver Punkt kann eine eigene Handlung haben, aber mehrere Punkte mit demselben Tag können denselben Kalender und dieselbe Verfügbarkeit nutzen. Das ist nützlich, wenn mehrere Bereiche zur gleichen Anfrage führen oder wenn mehrere Szenen denselben Service, Raum oder Termintyp darstellen.
Kann ich den virtuellen Rundgang auf der Website des Unternehmens nutzen?
Ja. Ein in Tours erstellter Rundgang kann auf der Website eingebunden und per Link oder QR-Code geteilt werden. Für bessere Ergebnisse sollte der Rundgang auf einer Seite platziert werden, auf der Besucher bereits Absicht zeigen: Services, Showroom, Standort, Kontakt, Events, Immobilien oder Standortpräsentation.
Wie kompliziert ist die Erstellung des Rundgangs in Tours?
Der Ablauf läuft im Browser. Du erstellst ein Konto, gehst auf My Tours, erstellst den Rundgang, füllst Namen und Kategorie aus, lädst die erste 360°-Szene hoch und arbeitest anschließend im 360°-Editor. Dort ergänzt du Szenen, interaktive Punkte, Gruppen, Inhalte und Tags. Die Veröffentlichung wird von einem Tours-Moderator freigegeben.
Was kostet ein virtueller Rundgang für ein Unternehmen?
Die Kosten hängen von Aufnahme, Anzahl der Szenen, Organisation des Rundgangs und benötigten Funktionen ab. In Tours starten die Pläne bei €19/Monat für Rundgänge ohne Buchungen; Pro enthält Buchungen ab €59/Monat. Professionelle Aufnahmen werden, falls nötig, separat von der Plattform budgetiert.
Wie messe ich, ob der virtuelle Rundgang funktioniert?
Beobachte besuchte Szenen, Verweildauer, Interaktionen mit wichtigen Punkten und Klicks zu Handlungen. Diese Statistiken zeigen, welche Bereiche Interesse erzeugen, wo Hürden entstehen und was angepasst werden sollte. Für ein Unternehmen zählt nicht nur Traffic, sondern besser informierte Anfragen und besser qualifizierte Besucher.
Wenn Standort, Showroom oder Geschäftsfläche für die Entscheidung deiner Kunden wichtig sind, starte mit einem einfachen und gut strukturierten Rundgang. Danach ergänzt du interaktive Punkte, Anfragen oder Buchungen dort, wo Besucher den nächsten Schritt brauchen. Du kannst Tours 30 Tage ohne Kreditkarte testen und nach dem ersten veröffentlichten Rundgang entscheiden.
Quellen
In diesem Artikel zitierte Studien und Berichte
Alle Quellen sind geprüft und öffentlich verfügbar.
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- EU-Statistiken zur digitalen Wirtschaft in UnternehmenDokumentEurostatEuropäische Daten zu Websites, sozialen Medien, Cloud und Nutzung digitaler Technologien durch Unternehmen.
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